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konzerte
  GRÜNDUNGSKONZERT leipziger komponisten
samstag, 1. juli 2006
grassi-museum, leipzig, zimeliensaal
beginn: 20:00 uhr
einlass ab 19:30 uhr
eintritt: 12,- € / ermäßigt: 8,- €
veranstalter: musik im blickfeld der gegenwart e.v. in kooperation mit dem musikinstrumenten-museum der universität leipzig
  programm
johann sebastian bach / anton webern
ricercata aus dem "musikalischen opfer"
(instrumentierung von anton webern)

kristin schuster  im gespräch  mit bernd franke, hans-christian bartel und christoph göbel

christoph göbel (*1976)
plazebo
für ensemble
(uraufführung)

pause

bernd franke (*1959)
half way house - SOLO X-FACH (für joseph beuys)
(ab 1988)
simultanaufführung für 11 instrumente von:
solo 2fach (IV) - in annäherung
solo 4fach - überlagernd
solo 7fach - in distanz

hans christian bartel (*1932)
8 lieder  für bariton und kammerorchester
(uraufführung)
5 lieder nach nietzsche und morgenstern
intermezzo
3 lieder nach storm, psalm 131 und heine
  mitwirkende
ensemble leipzig 21
hannes pohlit, leitung
bert mario temme, bariton
kristin schuster, moderation
  pressetext

im gründungskonzert des ensembles leipzig 21 stehen zwei uraufführungen leipziger komponisten unterschiedlicher generationen im mittelpunkt:

einerseits die uraufführung eines werkes für kammerorchester des jungen komponisten christoph göbel (geb. 1976), andererseits ein neues werk des bekannten leipziger komponisten hans-christian bartel (geb. 1932). 

christoph göbel studierte drei jahre komposition in halle, bevor er 1997 zu siegfried thiele an die hochschule für musik und theater in leipzig wechselte. hier schloss er 2004 seine studien in musiktheorie und 2005 sein kompositionsstudium mit dem diplom ab. nach studienaufenthalten in london arbeitet er seit diesem jahr wieder in leipzig. sein bereits umfangreiches werk gibt sich sehr heterogen und erstreckt sich über zahlreiche stile, von avantgardistisch über jazzig bis hin zu klassisch. seine kompositionen und arrangements schreibt er für die unterschiedlichsten besetzungen. in einem kurzen gespräch direkt vor der uraufführung des stücks werden gemeinsam mit dem komponisten die zentralen ideen und entwicklungen der komposition vorgestellt.

mit den liedern nach heine, storm, morgenstern und nietzsche für bariton und kammerorchester von hans-christian bartel widmet sich das ensemble der musik eines leipziger komponisten der älteren generation, der durch zahlreiche aufführungen seiner werke im leipziger gewandhaus unter so bedeutenden dirigenten wie vaclav neumann, herbert blomstedt, kurt masur und rolf reuter in leipzig kein unbekannter ist.

solist dieser uraufführung ist der berliner bariton bert mario temme, der in leipzig zuletzt im märz 2006 in der aufführung von wolfgang rihms "deus passus" in der thomaskirche zu hören war.

bernd frankes work in progress "half-way house solo xfach (für joseph beuys)" ist die vision eines neuen werkbegriffes. alle instrumentalstimmen des zyklus sind einzelstimmen und in unzähligen konstellationen miteinander kombinierbar. das ensemble leipzig 21 präsentiert in seinem gründungskonzert eine vom komponisten und ehrenmitglied des ensembles maßgeschneiderte version mit 12 instrumentalisten.

eröffnet wird der abend mit johann sebastian bachs "ricercata" aus dem "musikalischen opfer" in der instrumentierung von anton webern aus dem jahr 1934. eine bezugnahme auf die wurzeln der leipziger musik- und kompositionstradition.

 
 
 
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